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Die Zeit des späten Sommers
© Martina Lukits-Wally

Wenn die Grillen zirpen
und der Phloxstrauch blüht,
wenn der Duft der Pilze
durch die Wälder zieht,
wenn die Birken rauschen,
Vogel singt sein Lied,
schmales, stilles Weglein
durch die Felder führt.

Wenn der Abendhimmel
rot wie Feuer glüht,
zarter Nebelschleier
dort den Waldrand ziert,
wenn des Teiches Ufer
sich im Dunst verliert,
dann der späte Sommer
meine Sehnsucht schürt:

Immer möcht ich wandern,
atmen diese Zeit,
spüren voll Verlangen
die Unendlichkeit.

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Stichwörter: Sommer, Gedichte, Sommergedichte, Spätsommer, Spätsommergedicht

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